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 Weltwärts - mein Jahr in Uganda

Erstellt durch Axel Beck, veröffentlicht am 26.09.2009 um 20:47 Uhr

Thomas Kermes vom JRK Düsseldorf hat das große Los gezogen: Er ist Teilnehmer am Projekt Weltwärts und vor kurzem nach Afrika aufgebrochen, um für ein Jahr beim Ugandischen Roten Kreuz mitzuarbeiten. Wir möchten ihm gerne die Gelegenheit geben, im Laufe des Jahres immer mal wieder zu berichten - los geht es heute mit seine ersten Eindrücken:


Uganda ist ein sehr schönes Land, es hat sehr viel zu bieten: Von Gebirgen wie dem Mount Elgon und Rwenzori über den Victoria-See und dem Ursprung des Nils bis hin zu den offenen Savannen-Landschaften wie z.B. Kidepo Valley.

Ich habe noch nie so viele Mango-, Papaya- und Bananenbäume gesehen wie hier! Das Wetter hier ist tropisch warm, aber nicht so schwül wie ich es mir vorgestellt habe ... außer es hat geregnet, was ziemlich häufig vorkommt, da gerade die Regenzeit begonnen hat. Und hier in Mbale, wo ich wohne, haben wir noch das Mount Elgon Gebirge und daher kommt hier über die Berge auch einiges runter.

Das Land ist sehr fruchtbar und hier wächst alles was man sich vorstellen kann und in Deutschland nur importiert bekommt, wie Kaffee, Tee, Zuckerrohr, Bambus, Bananen, Kokusnüsse, Maracujas/Passionsfrüchte, Mangos und und und....!

Man kann hier auch einiges erleben - wie schon erwähnt das Mount Elgon Gebirge, das ich bis jetzt nur kurz besucht habe, an einem Samstag mit Anthony, einem Freund vom Roten Kreuz, den ich hier kennengelernt habe. Er ist in der Gegend die wir besucht haben aufgewachsen und seine Familie wohnt immer noch dort... Anthony ist 22, schon verheiratet und lebt mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter Sascha in Mbale. Aber sein Dorf in den Bergen ist wirklich wunderschön!

Ich habe beim Kaffeebohnen ausquetschen geholfen und wir sind in den Wald gegangen. Dort sind wir bergauf, bergab gewandert und durch Flüsse gewatet. Naja, nur ich, weil ich hinein gerutscht bin... Hat aber unglaublich viel Spaß gemacht, im Regenwald herumzuwandern. Nachher im Haus seiner Mutter habe ich mich dann an einem kleinen Feuer aufgewärmt und meine Hose, Socken und Schuhe getrocknet, dazu noch Maiskolben geröstet und frische heiße Milch von deren Kuh getrunken.

Es war ein wirklich aufregender Tag, an dem ich viel erlebt und gesehen habe! In meinem nächsten Bericht werde ich Einblicke in meine Arbeit beim Roten Kreuz in Uganda geben. Es bleibt also spannend!!

Bis zum nächsten Mal, euer Muzungu
Thomas Kermes

Hast du Lust, selbst auch mal ein Jahr im Ausland zu verbringen und dabei eine Menge neuer Erfahrungen zu machen? Hier findest Du alle Infos zum Projekt Weltwärts!



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