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Erfahrungsberichte vom Aktionstag

Veröffentlicht am 11.09.2005

Organisation
Wir danken erstmal Helmut Püschel und Marcus Janßen für ihre kooperative Unterstützung. 30 Organisatoren haben unendgeldlich ihre Freizeit geopfert. Sie kümmerten sich um den Aufbau der Bühne, der Stände; Workshops und der Organisation des Essens (ohne Mampf kein Kampf).

Zuerst haben sich alle zusammengesetzt und wild rumgesponnen. So entstanden die Ideen für den Aktionstag. Es sollte ein Highlight zum Thema "ARMUT - SCHAU NICHT WEG" werden. Dies war zuerst während der Landesgartenschau geplant.

Da dies mit einem erheblichem finanziellen Aufwand verbunden gewesen wäre (Ohne Knete keine Fete) hat man sich für die Variante entschieden. Bei der weiteren Organisation gab es keine weiteren Probleme. Der Sinn ist es, die Leute los zu schicken und Erfahrungen zusammeln. Man soll die Hilfsbereitschaft der Einwohner nutzen, also mit wenig etwas erreichen. Zudem soll es auch eine tolle Erfahrung sein an den Haustüren zu klingeln damit jeder seine Hilfe anbieten kann. Der Grundriss dieser Veranstaltung wurde Ende Juni gelegt.

Nach den Sommerferien wurde die Ausgestaltung festgelegt. Das JRK bezahlt diese Veranstaltung. Ein Großteil der anfallenden Arbeiten wie z.B. Streckenplanung, Transport und Orga, wurde von der Bergwacht Euskirchen erledigt. Die geplante Anzahl der Teilnehmer wurde auf ca. 350 geschätzt. Das Schlusswort der Organisatoren lautet: "Wir hoffen, dass alle Teilnehmer eine gehörige Portion Spaß erhalten haben und sicher und zufrieden nach Hause kommen werden".

Gruppe "Bubble Bees" (Jan, Marvin, Fabian, Michaela, Amanda)


Ein Wochenende in Bad Münstereifel
Wir 5 Mädels aus Dinslaken berichten euch nun von unserem Wochenende in Bad Münstereifel.

Am Freitag wurden wir direkt von der Schule mit dem DRK-Bus abgeholt und gingen erstmal bei Mc Donald’s essen. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Bad Münstereifel am HDJ an, dort wurden wir empfangen und halfen beim Vorbereiten. Zur Belohnung durften wir im Pool schwimmen gehen.

Nach und nach kamen die anderen Gruppen an, unter anderem unsere neue Zimmerbewohnerin. Da wir am nächsten Morgen vorhatten um halb fünf aufzustehen, planten wir früh zu schlafen. Da gab es nur dieses eine Problem: Unsere Zimmerbewohnerin schnarchte. Zuerst versuchten wir es zu ignorieren. Mit zunehmender Stunde ging es uns nur noch auf die Nerven! Da wir ihr den Schlaf aber gönnen wollten, weckten wir sie nicht. Drei von uns hatten irgendwann die Schnauze voll und machten sich auf die Suche nach einem neuen Schlafplatz. Wir drei landeten im Fernsehraum und machten es uns gerade gemütlich, als eine Horde aufgedrehter Mädchen aus der Turnhalle auftauchte und fernsehen wollten. Ziemlich genervt und inzwischen todmüde, machten wir uns erneut auf die Suche. Letztlich erlangten wir unsere eineinhalb Stunden Schlaf auf dem harten, kratzigen Seminarraumboden.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit jeweils einem Apfel, einem Müsliriegel, einem Stück Traubenzucker und einer 1,5 Liter Wasserflasche los. Unser Busfahrer schien uns nicht viel zu zutrauen, das verriet uns sein Grinsen, als er uns irgendwo im Nirgendwo aussetzte. Mit einer Karte und einem Kompass bewaffnet, machten wir uns auf den Weg, zu unserem Zwischenziel in Holzmühlheim. Auf dem weg dorthin baten wir bei EDEKA um fünf Brötchen, die wir auch erhielten. Auf der Suche nach Bad Münstereifel und den Antworten auf unsere Fragen, begegneten wir vielen netten Leuten, die immer gerne dazu bereit waren uns zu helfen. Dank ihrer Hilfe erreichten wir zwar ziemlich erschöpft, aber rechtzeitig das Ziel und schlugen den Gong!

Jetzt um fünf Uhr, warten wir gespannt auf das Ergebnis und vor allen Dingen auf die letzte Gruppe, die noch immer nicht angekommen ist.

Gruppe "Pink Ladies" (Jacky, Nenia, Nina, Lea und Laura)


Viel Spaß in der Eifel
Das schönste in Bamü ist das Haus des JUGENDROTKREUZES (HDJ). Hier kann man sehr viel Spaß haben. An diesem Wochenende (10.09.05) haben wir an dem Aktionstag "Armut - Schau nicht weg" teilgenommen. Wir sind sehr früh auf gestanden, weil wir weggefahren sind zum Wandern. Zu essen gab es: einen Apfel, ein Stück Traubenzucker und eine Flasche Wasser.

Als wir dann in den Bus gestiegen sind war es noch dunkel. Nachdem man uns dann in Gohr ausgesetzt hatte, waren wir zunächst völlig orientierungslos. Zum Glück hatten wir außerdem noch einen Kompass, eine Karte und ein vorgegebenes Ziel, so dass wir ungefähr wussten in welche Richtung wir gehen mussten. Als wir den Brief nach einer Stunde geöffnet hatten, waren sehr viele schwierige Fragen zu lösen. Einige konnten wir sofort beantworten, doch bei den anderen mussten wir schon etwas länger überlegen. Dann gingen wir eine zeitlang und fragten zwischendurch ein paar Leute, ob sie uns helfen könnten, die Fragen zu beantworten. Als wir weitergegangen waren, kamen wir nach Holzmühlheim, wo eine Zwischenstation war und wir neue Aufgaben erhielten.

Weil wir zu wenig zu essen hatten, fragten wir einen Mann, der seiner Gartenarbeit nachging, ob er uns unsere Wasserflasche wieder auffüllen konnte. Der Mann war sehr nett und gab uns eine neue Flasche und eine Tüte Chips, weil wir so hungrig waren. Er bot uns sogar an, uns ein paar Brote zu schmieren, aber wir lehnten dankend ab und bedankten uns ganz herzlich. Dann sind wir weiter in Richtung Bad Münstereifel gegangen um noch mehrere Aufgaben zu lösen. Als wir die Stadttore endlich erreicht hatten, waren wir sehr froh, da der Weg sehr lang war. Anschließend hatten wir noch 4 Kilometer bis zum HDJ zu laufen. Überglücklich kamen wir am Ziel an und waren sogar eine halbe Stunde zu früh da. In der Zwischenzeit kamen noch weitere Gruppen an.
Es war sehr anstrengend und wir hatten trotzdem sehr viel Spaß.

Autoren unbekannt


An diesem Wochenende war in BAMÜ der AKTIONSTAG "ARMUT SCHAU NICHT WEG". Am Samstag, den 10.09.2005 mussten wir ca. um 5.30 Uhr aufstehen, da wir um 6.00 Uhr los mussten! Wohin??? Das erzähle ich euch jetzt!!!

Wir sind um 6.00 Uhr aufgestanden, da wir sozusagen ausgesetzt worden sind. Wir sind zuerst in einen großen Bus gestiegen. Als wir fast an Ziel angekommen sind stiegen wir alle aus und wurden von vielen kleinen Bussen abgeholt. Wir wurden an einem Gasthof (GOHR) ausgesetzt. Von dort aus mussten wir zu Fuß weiter. Es ging über Stock und Stein. Der Sinn dieser Sache war es, dass wir einen halben Tag so lebten, wie die Leute in Armut.

Wir mussten Unterschriften sammeln und Aufgaben lösen. Beim ersten Mal bekamen wir sofort zwei Unterschriften. Beim zweiten Mal bekamen wir keine Unterschrift da die Dame meinte, dass sie schon im DRK wären und schon Beitrag zahlten, dadurch bekamen wir keine Unterschrift. Wir hatten jeder einen Müsliriegel, eine Packung Traubenzucker und einen Apfel und für 6 Leute eine Flasche Wasser. Das war natürlich nicht sehr viel, deshalb mussten wir uns das Essen aufteilen. Als wir an der Zwischenstation ankamen, bekamen wir noch einen Fragebogen. Wir hatten dann endlich 20 km geschafft.

Ich und mein Bruder, wir beide sind dann mit dem Bulli zum HdJ gefahren. Dann haben wir uns für eine halbe Stunde hingelegt, weil wir müde waren. Nach ein paar Stunden kamen die anderen dann auch. Anschließend war Life-Musik und dann war die Siegerehrung.

Gruppe "Die Wuselz" (Katharina, Sabine)

Links:
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