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Ultravision - der ultimative Bericht
Veröffentlicht am 29.08.2007
Ultravision - ein visionäres Wochenende zum Kampagnenauftakt. Der ultimative Bericht zur Auftaktveranstaltung.
Ein ultravisionäres Wochenende erlebten Teilnehmer und Besucher des Nordrheiner Kampagnenauftaktes vom 18.-19.August 2007. Und dabei ging doch alles schon viel früher los. Bereits seit dem frühen Donnerstag werkelten eifrige Wandmaler, Bühnenbauer, Outdoor Spezialisten und andere Profis im und rund ums HdJ und verwandelten das Haus und das Gelände in eine imposante Event-Location! Im Mittelpunkt präsentierte sich danach als Schmuckstück, die einzig wahre NORDRHEINHALLE (für Insider: vormals die olle Bewegungshalle) ganz in kampagnengrün und mit dem JRK Logo als Relief, gestaltet von Jana, Elena, Jennifer Fabian, Jan, Jupp und den anderen Mitgliedern des Da Vinci Clans!
Pünktlich um 14.00 Uhr am Samstag war es dann soweit.
Mr. Fii, die Human Beat Box aus Wien, betrat die Bühne der Nordrheinhalle und rockte als Appetizer die Besucher. Wem es dabei schon zu heiß wurde, alles kein Problem. Unser Technik Thiemo hatte längst die Voraussetzungen geschaffen, dass die Eröffnungsshow als Public Viewing auf die Großleinwand nach draußen übertragen wurde.
Auch dort konnte man denn live mitverfolgen, wie die Landesleitung um Carsten und die Kampagnen Crew um Elena, Laura, Irene, Nóel und Jan herzlichst und mit großem Hallo die zahlreichen Gäste begrüßte. Hallo Luxemburg, Hallo die Schwyz, Hallo Austria, Hallo Baden, Hallo Hessen, Hallo Rheinland Bindestrich Pfalz, Hallo Saarland, Hallo Niedersachsen und natürlich Hallo Nordhein Ausrufungszeichen hallte es da durch die Halle. So angetan überbrachte der stellv. Bürgermeister von Bad Münstereifel, Herr Bühl, die Grüße der Stadt und auch Günther Neuses, der Geschäftsführer des Landesverbandes überbrachte Grüße und ging zusätzlich inhaltlich auf die neue Kampagne ein. Dabei konnte er bei den Besuchern gleich mehrfach punkten. Schließlich sei er im Saarland geboren, seine Frau Österreicherin, er lebe ebenfalls in der Schweiz und natürlich sei er ein echter Nordrheiner. Dies attestierte ihm auch Carsten Müntjes, der für das JRK konstatierte, froh zu sein, dass Günther Neuses hier Geschäftsführer sei.
"Der Worte sind genug gewechselt..", frei nach Goethe, dachte sich danach das Nordrheiner Bewegungstheater und brachte mal heitere, mal nachdenkliche Szenen aus ihrem neuen Programm "Wir sind doch kein Druckverband" auf die Bretter der Nordrheinhalle. Der Dank dafür, tosender Applaus und hoch motivierte Besucher, die sich dann in zahlreiche Workshops begaben.
Dort wurden viele Facetten der neuen Kampagne
Deine Stärken, Deine Zukunft. OHNE DRUCK präsentiert. Vom Tauchen ohne Druck im Schwimmbad, über Bewerbungsszenarios, Zukunftsbilder, Mein Leben am Faden bis hin zum DACHL - Activity, das sich mit den unterschiedlichen Bedingungen in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland beschäftigte, konnten die Besucher neue Ideen erfahren, in Inhalte hineinschnuppern und auf das entsprechende Material zurückgreifen. So wurden denn letztlich auch alle Kreisverbände des Jugendrotkreuzes auf die zukünftige Arbeit vorbereitet. (KV´s die nicht teilnehmen konnten, können das nötige Know how durch erfahrene M-Teamer des LV vermittelt bekommen).
Nach einer am Ende eines langen Nachmittags notwendigen landestypischen Stärkung mit Wiener Würstchen, Schweizer Champignonauflauf, luxemburgischen Waffeln und urdeutschem Döner konnte dann die große Ultravision-Party beginnen. Den Anfang machte nochmals Mr Fii, der nun mit großem Equipment, Loops und Lichtshow die Halle zum Brodeln brachte. Danach war dann nur noch Abtanzen angesagt. Denn für fast 5 Stunden standen die famosen
FAMOUS auf der Bühne und lieferten ein Feuerwerk der Rock und Popmusik angefangen bei den 50er Jahren bis hin zu aktuellen Songs von Robbie Williams oder natürlich den Ärzten.
Schneller als erwartet angesichts einer kurzen Nacht und mit ein wenig Muskelkater vom Tanzen, ging sicherlich für den ein oder anderen die Sonne am frühen Sonntag auf. Doch langsam in die Gänge kommen, ging nicht, denn es gab die einmalige Chance ein zweites Leben zu erlangen. "Your Second life" hieß das große interaktive Simulationsspiel, dass die Teamer des Landesverbandes kreiert hatten und in das nun fast dreihundert Jugendliche eintauchten. Inhaltlich beschäftigte sich das Spiel realistisch mit den Perspektiven und Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen, gab Infos und Stoff zur Auseinandersetzung. Popstar konnte man werden oder auch Politiker. Und so mancher, der es versuchte, fand sich schneller als erwartet, tief gefallen sogar im Boxring wieder. Also doch das Leben vielleicht ein wenig realistischer, pragmatischer und vorsichtiger angehen und trotzdem dabei sein "Herz nicht zu verlieren" wie es die Gruppe JULI in ihren Song "Am Besten Sein" ausdrückt?!
Am Ende gab es für die Gewinner des Second Life - Spiels eine fette Geburtstagstorte und ein Ständchen. Während die österreichisch-deutsche Connection aus Thomas K, Mr. Fii und Lighnin` Brave den neuen Kampagnensong "No pressure" performte, stiegen Luftballons mit Gedanken, Wünschen und Infos zur neuen Kampagne in den Himmel. Ein schöner Abschluss und ein sicherlich motivierender Aufbruch für das, was da in den nächsten Monaten kommen wird. Man wird sich wiedersehen: In den Kreisverbänden, in den Landesverbänden, beim großem Aktionstag 2008 und beim Nordrheiner Kongress: Deine Stärken. Deine Zukunft. OHNE DRUCK.
PS: ACHTUNG NIEDERSACHSEN!
Wir lassen uns unseren Jan Meese und den Andreas Assmus nicht so einfach abkaufen (und schon gar nicht für ein schnödes blaues T-Shirt!). Die Beiden sind unverkäuflich und gehören uns allein! - Außer der Assmus, der gehört auch ein bisschen Österreich!
Helmut Püschel
Bilder vom Wochenende im
Fotoalbum