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Wohnen nach Wunsch - der Kigru Tipp im Januar

Veröffentlicht am 24.01.2009

Es ist wieder so weit, auch im neuen Jahr möchten euch die Mitglieder des AK Kigru jeden Monat eine Idee für eure Gruppenstunde geben. Diesen Monat heißt es: Traumhäuser für Kohlmeisen und Co bauen.

Gerade jetzt im Januar ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um für die kommende Brutsaison Nistkästen für heimische Vögel aufzustellen. Wie wäre es mal mit einem eigenen „Wohnen nach Wunsch - Traumhaus" für Kohlmeisen?

Das ist gar nicht so kompliziert wie es sich anhört. Also folgendes Material besorgt, und dann in der nächsten Gruppenstunde losgelegt:

Baumaterial:

Werkzeuge:

Aus dem unten angegebenen Material wird der Kasten zusammen gebaut. Die Bretter sind jeweils 15 cm breit und ca. 2 cm dick. Da man 1,50 Meter lange Bretter im Holzhandel nur schwer bekommt schneiden wir die Teile aus zwei Brettern von 80 bis 120 cm Länge aus! Ihr müsst euch gegenseitig mit dem Material aushelfen und die Bauteile so anordnen, dass möglichst wenig Verschnitt übrigbleibt!

Die genaue Bauanleitung mit Zeichnungen kannst du hier als PDF herunterladen (143KB)

Viel Spaß beim Bauen!

Nachtrag:

Damit eure Nistkästen auch tatsächlich bezogen werden, hier noch ein paar Infos:

STANDORT
Dass die Kästen in katzen- und mardersicherer Höhe angebracht werden müssen, ist selbstverständlich.
Aber auch die scheinbar harmlosen Eichhörnchen stellen eine Gefahr für ein Vogelnest dar und sollten daher
nicht an die Eier oder Jungvögel herankommen.

Falls das Nest doch von Räubern erreicht werden kann, solltet ihr den Kasten lieber umhängen – das ist immer
noch besser, als die Küken als Beute enden zu lassen. Ein Umzug von einigen Metern veranlasst die Eltern normal
nicht, ihre Brut zu verlassen. Ach ja, ein weiterer „Feind“, wenn auch unbeabsichtigt, ist der neugierige Spaziergänger!
Auch vor ihm – oder spielenden Kindern – sollten die Vogeleltern möglichst ihre Ruhe haben.
Der Nistkasten kann an Mauern, Garagen, Balken, unter Dächern oder an Giebeln und natürlich in Bäume gehängt
werden. Achtet jedoch darauf, dass ihr gerade bei jungen Bäumen nicht einfach einen Nagel in die Rinde schlagen dürft,
der dann rostet und dem Baum schadet. Besser ist es, einen Drahtbügel über einen Ast zu hängen. Damit dieser die
Rinde nicht einschneidet, ummantelt man ihn am besten mit einem Stück Gartenschlauch.

Wichtig ist auch, dass das Einflugloch in die richtige Richtung zeigt, nämlich nach Südosten oder Osten, da der Wind
in der Regel aus westlicher oder nordwestlicher Richtung kommt. Außerdem sollte das Einflugloch leicht nach vorne geneigt
sein, damit es nicht hineinregnen kann. Ideal ist ein Platz unter einer schattigen Baumkrone, da sich das Vogelquartier
sonst in der prallen Mittagssonne stark aufheizt.

 

so, jetzt steht den Nistkästen nichts mehr im Wege :)

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