Der JRK-Schulsanitätsdienst (SSD)

Für eine gelungene Kooperation zwischen Jugendrotkreuz (JRK) und Schule steht der Schulsanitätsdienst (SSD). Aktuell betreut das JRK im Landesverband Nordrhein ca. 400 Schulen mit SSD in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln.

Im Rahmen der Kooperationslehrer*innenausbildung (Koopa) SSD „Ausbilder*in der Ersten Hilfe / Leitung eines Schulsanitätsdienstes“ qualifiziert das JRK jährlich bis zu 45 interessierte Lehrkräfte, die bereits das zweite Staatsexamen erworben haben bzw. ein erfolgreich abgeschlossenes Pädagogikstudium vorweisen können.

Diese sogenannten Koopa-Lehrkräfte wiederum installieren bzw. übernehmen dann im Anschluss einen SSD an ihrer Schule und bilden interessierte Kinder und Jugendliche ab der 7. Jahrgangsstufe in Erster Hilfe aus. Überwiegend als Arbeitsgemeinschaft (AG) wird der SSD an den entsprechenden Schulen angeboten. 

Die Schulsanis unterstützen die Koopa-Lehrkräfte an der Schule und bei Schulveranstaltungen. Sie stellen auf der Basis von Plänen einen Bereitschaftsdienst und helfen kompetent bei Unfällen, Verletzungen bzw. Krankheiten – im Bedarfsfall bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Darüber hinaus verwalten, warten und ergänzen die Schulsanis das Sanitätsmaterial an ihrer Schule, weisen auf Gefahrenquellen hin und dokumentieren alle Einsätze.

Schulsanis geben Sicherheit bei Schul- und Sportfesten, Ausflügen und an jedem einzelnen Schultag.

Mit dem SSD leistet das JRK, auch im Sinne des präventiven Gedankens im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII § 1 und § 11), einen Beitrag zur intensiven Förderung von „Schlüsselqualifikationen“, wie Verantwortungsbewusstsein, Konfliktfähigkeit und Toleranz.

Durch den Schulsanitätsdienst lernen Kinder und Jugendliche in gegenseitiger Verantwortung zu leben. Einfühlungsvermögen und Hilfsbereitschaft für die Gemeinschaft werden weiterentwickelt. Schulsanis nehmen sich selbst, ihre Lebensumstände und ihre Umwelt bewusster wahr und haben die Gelegenheit, sie positiv zu beeinflussen. Selbstständiges Handeln rückt in den Vordergrund, was eine Stärkung des Selbstbewusstseins fördert.

Warum ich mich im SSD engagiere…

… weil ich gerne anderen Menschen helfe!

… weil ich gerne Menschenleben rette!

… weil sowieso zu wenig Menschen helfen!

… weil ich gerne möchte, dass mir auch jemand in einer schlechten Situation hilft! 

… weil es uns immer wieder viel Spaß macht, jemanden zu helfen, der verletzt ist und der nicht mehr weiter weiß!

… weil ich es toll finde, Menschen in Not zu helfen. Es macht Spaß, im Team zusammenzuarbeiten. Verantwortung zu übernehmen macht uns stolz und ist superinteressant.

Unser Markenzeichen

Die JRK-Bundesleitung hat dieses Symbol als einheitliches Markenzeichen für den bundesweiten JRK-Schulsanitätsdienst ausgewählt.

Hier kann eine größere Version des JRK-Schulsanitätsdienst-Logos heruntergeladen werden.

Kooperationspartner

Die Landesunfallkasse NRW fördert seit vielen Jahren den Aufbau von JRK-Schulsanitätsdiensten sowie die Lehrkräftefortbildung Koopa SSD.

Kontakt

schulsanitaetsdienst(at)drk-nordrhein.de

Deine Kontaktperson findest du im Referat "Schulische Jugendbildung"

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