Gedenkstättenfahrt nach Krakau

Bericht aus der Vergangenheit - unsere Erlebnisse in Krakau vom 18.10. - 22.10.2021

Vor der eigentlichen Fahrt nach Krakau, haben wir uns mit allen Teilnehmenden im Landesverband getroffen. Nach einem kurzen Kennenlernen haben wir in einem Stationslauf viel über Krakau und die polnische Sprache gelernt. Im Anschluss haben wir alles Organisatorische geklärt und Tagebücher für die Fahrt bekommen. Nach einer Stärkung mit Pizza und polnischen Süßigkeiten, haben wir dann den Film „Schindlers Liste“ geschaut. In unserem Tagebuch konnten wir dann unsere Gedanken und Gefühle dazu aufschreiben.

Zwei Tage später ging es dann tatsächlich schon los. Pünktlich haben wir uns alle am Treffpunkt am Düsseldorfer Flughafen getroffen und saßen auch schon kurze Zeit später im Flieger. Für manche war es der erste Flug und daher besonders aufregend. Bei mittelmäßigem Wetter kamen wir dann in Krakau an. Bei einer sehr interessanten Stadtführung lernten wir dann die Stadt besser kennen. Am zweiten Tag stand der wohl emotionalste Punkt an: eine Führung durch das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Mit einem Kloß im Hals und zum Teil Tränen in den Augen, haben wir uns die Geschichten angehört und uns die Orte angesehen. Im Anschluss haben wir uns zusammengesetzt und uns ausgetauscht und unsere Gefühle den anderen anvertraut. Wir alle waren uns einig wie wichtig es ist darüber zu reden und aus der Geschichte zu lernen. Am dritten Tag hatte sich das Wetter deutlich verbessert. Es stand ein Besuch im Salzbergwerk an und die Wawel Burg wurde besichtigt. Auch hier konnten wir viele spannende Dinge lernen. Am vierten Tag machten wir uns auf den Weg in das jüdische Viertel Krakaus. Zunächst besichtigten wir eine alte Synagoge und den anliegenden Friedhof. Zu Fuß ging es dann weiter Richtung Schindlers Fabrik, wo wir uns erneut mit der Geschichte der NS-Zeit beschäftigt haben. Kurz danach ging es auch schon zurück Richtung Innenstadt, denn nun stand ein Besuch mit dem polnischen Jugendrotkreuz an. Am Anfang bestehende Hemmungen und Unsicherheiten waren spätestens nach dem gemeinsamen Singen und eines gemeinsamen Piratentanzes aus dem Weg geräumt. Gemeinsam haben wir die Fahrt und den Abend bei einem Abendessen ausklingen lassen. Nach vielen Interessanten Gesprächen wurden die Kontaktdaten ausgetauscht und eine Einladung für einen Besuch bei uns ausgesprochen. Nach einer kurzen Nacht ging es dann sehr früh zum Flughafen und zurück nach Deutschland.