2.Einführungsseminar für neue Ferienbetreuer

Vom 08.-10. April trafen sich weitere 32 angehende JRK-Ferienbetreuer im HdJ zum zweiten diesjährigen Einführungsseminar


Das erste was die neuen Ferienfreizeitbetreuer am Freitagabend vor dem Essen zu Gesicht bekamen, waren die gut gelaunten Teamer Bine und Maike. Beide teilten erst Mal die Namensschilder aus und gaben uns Zimmer-und Fotogutscheine. Im oberen Foyer des HdJ's wurden wir von Axel auf die „Carstingbank“ gedrückt und mussten unser schönstes Lächeln für ihn abgeben.  Wenig später fanden sich alle, nach der Zimmereinteilung, in der JRK-Lounge wieder und Irene stellte die Teamer und sich selber kurz vor. Mit Fruchtcocktails und Ü-Eiern stießen wir auf ein anstrengendes, mit Programm vollgestopftes und lustiges Wochenende an. Als Irene mit ihrem Koffer in der Liegehalle ankam, mussten die „alten HdJ-Hasen“ schmunzeln, sie wussten was nun kommen würde. In einer kurzen Einführungsrede erklärte Irene schnell die Hausregel und Bernd assistierte ihr, er hing alles schön an der Wäscheleine auf.

Direkt danach stiegen wir ins Programm ein. Um das JRK und seine Tätigkeiten kennen zu lernen machten wir ein Stationslauf und bekamen überall Input. Zum Ende hin gab es noch entspannende Foto-Freizeit-Impressionen von den letzten Jahren, mit dem Aufruf bei unseren Freizeiten schöne Fotos zu machen. Um einen schönen Abschluss für den Freitag zu haben, ging es sogar noch in die Eifelbar, welche für einige der Seminarteilnehmer neu war.

Nach einer eher kurzen Nacht starteten wir mit einem Wup in den Morgen. Dann wurden wir von unseren Teamern in 2 großen Kleingruppen geteilt und bekamen zu den Themen „Unsere Teilnehmer“ und „Der 1. Tag“ Infos und Ideen. Bei „Unsere Teilnehmer“ stellten uns Bine und Bernd unsere 4 Altersgruppen vor. Dann mussten wir erkennen welche Problemfelder es für jede Gruppe geben kann, worauf wir besonders achten müssen und was man bei bestimmten Altern besonders unter Kontrolle haben müssen. Zum Beispiel mussten wir erkennen, bei welchen Alter die bekannte „Gummimatte“ ins Bett gehört, oder ob man nur bei den Kleineren die Medikamente einsammeln muss und gezielt abgibt, oder generell bei allen.

Zügiger ging es dann aber auch bei den Vorbereitungen für den 1. Tag mit den Ferienfreizeitteilnehmern auch nicht weiter. Wir mussten als Ferienfreizeitbetreuer entscheiden, was in welcher Reihenfolge wichtig und unwichtig war und dann eine Programmübersicht für den ersten Freizeittag erstellen. Die ersten fingen schon an nach dem Essen zu fragen, da das Programm sehr engmaschig war und die Mittagspause immer näher rückte.

Eine knappe Stunde später wurden wir wieder mit einem Wup aus der Mittagsträgheit gerissen und es ging mit den Rechten und Pflichten eines Ferienfreizeitbetreuers weiter. Was er tun durfte und zu lassen hatte.

Bevor wir großen Kinder dann anfangen durften zu spielen, stellte uns Bine den Leuchtturm vor, also den „perfekten“ Spielleiter. Als Spielleiter sollten wir von unserem Spiel überzeugt sein und wissen wie man unsere Teilnehmer motiviert. Auch die Geschichte drum herum sollte nicht fehlen.

Mit bisschen Verspätung ging noch vor dem Abend die Spielebörse los. Jeder zukünftige Ferienfreizeitbetreuer stellte ein Spiel vor. Zu den verschiedenen Schwerpunkten, ob es ein Sing-, Tanz-, Kreis-, Ball- oder auch Laufspiel war. Jeder lies sich etwas einfallen und inspirieren. In der Nachmittagssonne wurde schon fleißig über die Spiele diskutiert, dann ging es los. Die ersten Spiele wurden vorgestellt und angespielt. Nach einer kurzen Abendpause ging es sofort weiter, auch wenn langsam manche Teilnehmer des Seminars am schwächeln waren wurden sie von den „Leuchttürmen“ motiviert.

Nach einer kleinen Pause und ein wenig Verspätung stiegen wir mit Irene ins Thema „Sex, Sex,Sex“ ein. Vor dem entspannendem Film einer JRK-Freizeit wurde uns die Rolle die wir als Ferienfreizeitbetreuer hatten näher gebracht und wir bastelten unsere Gespenster, auf denen wir unsere Stärken und Schwächen festhielten.

Der Film zeigte uns dann genau, was einem auf einer Freizeit passieren kann, zum Beispiel Krankheiten, Streitigkeiten oder Läuse bei den Teilnehmern. Dann ging es zur Teamsitzung, die bei der Freizeit normalerweise jeden Abend stattfinden sollte. Dort besprachen wir was wir an dem Tag gut fanden und was besser hätten machen können. Wer nach dem Tagesprogramm noch Lust und Motivation hatte, der traf sich noch auf ein, oder zwei, Bier in der Eifelbar.

Mit stöhnen und murren fanden sich die knapp 30 Teilnehmer am Sonntagmorgen nach dem Zimmerräumen und einem Kaffee oder Tee wieder in der Turnhalle zusammen und die letzten Spiele der Spielebörse wurden angespielt. Nach diesem morgendlichen Aufwach-Programm waren alle auf die Konflikte unsere orangefarbigen Teamer gespannt. Teilweise mussten wir schmunzeln, aber uns war bewusst, dass es solche Konflikte wirklich gibt und wir im Sommer uns in solchen Situationen wiederfinden könnten.

Noch vor dem Mittagessen wurden wir in Teamergruppen eingeteilt und mussten innerhalb der kommenden Stunden ein zweiwöchiges Freizeitprogramm zu verschiedenen Schwerpunkten auf die Beine stellen. Dann stellen wir den anderen unsere Programmübersicht vor und bekamen von unseren Teamern noch gute Tipps und Ideen damit wirklich alles klappen würde.

Mit einem Blick auf die Uhr stellten wir bestürzt fest, das es schon Nachmittag war und das Seminar zu Ende ging, deswegen machte Axel noch ein Gruppenfoto, wir reflektieren das Wochenende und dann mussten wir uns schon verabschieden, jedoch mit der Aussicht bei dem folgendem Ferienfreizeitforum sich wiederzusehen. In der Nachmittagssonne fuhren wir nach Hause und nun erwarten alle gespannt auf das Ergebnis und die Kundgebung, wer mit wem wohin fährt.

Nadine Behrensmeier

Fotos vom Seminarwochenende gibt's im Fotoalbum.