Auftakt zum Herbst-GL

Der zweite Gruppenleiterlehrgang 2013 ist gestartet – Seminarauftakt 1. Wochenende in Essen


Das erste Gruppenleiter-Wochenende fand nicht wie gewohnt im HdJ in Bad Münstereifel, sondern in der Jugendherberge Essen statt. Am Freitag den 27. September trafen sich die ca. 20 Personen zum Start in die Gruppenleiterausbildung.

Nach einem gemeinsamen Abendessen und nachdem sich jede/r Teilnehmer/in ein eigenes Namensschild basteln durfte, ging es im Seminarraum mit einer lockeren „Kennen-lern-Phase“ los. Zu Beginn stellte sich das Team kurz vor, welches diesmal auf Grund der Einarbeitung der neuen Mitarbeiterinnen nur aus Hauptamtlichen bestand. Anschließend wurden wir herzlich von einer Mitarbeiterin des Hauses begrüßt.

Nun konnte das Programm endlich beginnen. Die Teilnehmenden stellten sich zunächst kurz mit ihren Namensschildern vor. In einem kurzen Partnerinterview lernten sich die Teilnehmenden zunächst als Pärchen kennen uns stellten sich dann gegenseitig im Plenum vor. Das verrückte Stuhlspiel rundete das Kennenlernen ab. Daraufhin gab es einen kurzen Einblick in die Theorie die hinter dieser Phase steckt. Im Anschluss daran gab es noch ein kurzes Blitzlicht und dann fiel endlich der Startschuss für das bekannte Wochenend-Mörderspiel.

Am Samstagmorgen starteten wir nach dem Frühstück gemeinsam mit einem „Wup“ um alle noch Schlafenden zu wecken. Für den Vormittag stand der Theorieinput: „Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen“ auf dem Plan. Dazu durften sich die Teilnehmenden einen Gegenstand aus der pädagogischen Mitte suchen, welcher sie an ihre Kindheit erinnert. Wer wollte, durfte von eigenen Erfahrungen und Anekdoten, wie beispielsweise der jährliche Sommerurlaub in Italien oder das verlorene erste Kuscheltier, berichten.

Nun wurden die Teilnehmenden in Gruppen eingeteilt. Aufgabe war es jetzt, einen Zahlenstrahl zu erstellen, der markante Ereignisse und Bedürfnisse von der Kindheit bis zur Jugend aufzeigt und diesen im Anschluss im Plenum vorzustellen. Eine Diskussionsrunde mit der Methode „Fishpool“ rundete das Thema ab.

Nach der Mittagspause drehte sich alles um das Thema „Die Rolle des Gruppenleiters“. Dazu durften die Teilnehmenden in Paaren eine Knetskulptur erstellen, die das richtige Verhältnis des Gruppenleiters/ der Gruppenleiterin zu seiner/ ihrer Gruppe darstellt. Im Anschluss daran wurde in den Kleingruppen „der/ die ideale Gruppenleiter/in“ aufgemalt und mit „idealen“ Charaktereigenschaften gefüllt. Das Ergebnis wurde wieder im Plenum vorgestellt und vom Team mit dazugehörigen Erwartungen von allen möglichen Personengruppen erweitert.

Nachdem die Gruppe gelernt hat, was alles von einem/r Gruppenleiter/in erwartet wird, wurden daraus die Kernkompetenzen eines/r idealen Gruppenleiter/in erarbeitet. Um das Gelernte zu verinnerlichen, durften die Teilnehmenden in Einzelarbeit ihren ganz persönlichen Fähigkeitenstern erstellen.

Nach einer kurzen Kaffepause stand nun der praxisintensivste Themenschwerpunkt des 1. Wochenendes auf dem Plan: „Organisation und Durchführung einer Motto-Party“. Die Teilnehmenden hatten 2,5 Stunden Zeit um eine schöne und altersgerechte Gruselparty zu organisieren. Dazu gab es drei Arbeitsgruppen: das Orga-Team, das Deko-Team und das Programm-Team. Ab 20.30 fand dann eine gelungene Gruselparty inklusive Kostümwettbewerb, Gruselspielen, einem kleinen Gruselbuffet und einer Gruselwanderung durch den dunklen Wald und ganz viel Spaß statt.

Um die müden Geister nach der Party vom Samstag für die letzten beiden Theorieinputs „Kommunikation“ und „Feedback“ am Sonntagmorgen fit zu machen, gab es wieder ein „Wup“. Bevor es aber ins neue Thema ging, wurde die Party noch reflektiert.

Ein kurzes Schauspiel über den Außerirdischen im Seminar verdeutlichte, wie wichtig Kommunikation ist und wie diese statt finden kann. Im Anschluss an diese Einführung gab es einen theoretischen Input zum Thema „die vier Seiten einer Nachricht“. Anschließend wurde die Wichtigkeit und Schwierigkeit von Kommunikation gleich selbst in der Bausteinübung und der Erzählkette erprobt.

Nach einer kurzen Pause startete der letzte Theorieinput des Wochenendes. Die Teilnehmenden lernten alles zum Thema Feedback. Um dieses selbst zu erproben stellten sie in Kleingruppen Ihren Fähigkeitsstern vor und suchten sich einen Fähigkeitenbereich aus, den sie im nächsten Seminar ausbauen wollen.

Zu guter Letzt fanden eine kurze Seminarauswertung und ein gemeinsames „Abschluss-Wup“ statt. Nachdem noch ein Abschlussfoto geknipst wurde, halfen alle beim Aufräumen mit und das erste Seminar endete gegen 15.30 Uhr. Es war ein tolles und lehrreiches Wochenende mit einer wunderbaren Gruppe. Wir freuen uns aufs nächste Wochenende!

Michaela Haller

Ein paar Fotos vom Seminarwochenende findet ihr im Fotoalbum.