Bericht über die B-Schulung

Insgesamt war es ein sehr interessantes Wochenende mit vielen praktischen Erfahrungen zum Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Die B-Schulung im HDJ begann am 18.5.19 um 9 Uhr zunächst mit dem Beziehen der Zimmer. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde sofort mit dem Thema der Schulung begonnen. Wir befassten uns zunächst mit unterschiedlichen Krankheitsbildern. Zum Beispiel mit der Gangstörung, dem Fatalen Alkoholsyndrom, ADHS, Pica-Syndrom, Autismus, Spastik und Skulliose. Wir hatten die Möglichkeit uns eigenständig mit einem der Themen auseinander zu setzen und den anderen unser Krankheitsbild in einem kurzen Referat vorzustellen. Dadurch haben wir uns genauer mit unserem Thema beschäftigt und ein besseres Verständnis dafür erlangt. Nach einer Stärkung ging es weiter mit den Themen Intimsphäre und Medikamente, die ebenfalls für die B-Freizeiten von großer Bedeutung sind, da die Teilnehmer öfters gewickelt, etc. werden müssen und häufig Medikamente nehmen müssen. Uns wurde ebenfalls noch Stoma erklärt, damit wir die Abschreckung vor zum Beispiel künstlichen Darmausgängen verlieren. Dann wurde das Seminar pracktischer. Wir durften gegenseitig Blutdruck und Blutzucker messen. Den Abend ließen wir zunächst mit einem Film über Epillepsie und dann mit einer gemütlichen Zeit in der Eifelbar ausklingen.
Am nächsten Tag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück und einer praktischen Übung, wie man einen Rollstuhlfahrer eine Treppe rauf und runter bekommt und in ein Bett gelegt bekomm, nach Bad Münstereifel um am eigenen Körper zu erfahren, wie es ist an einen Rolstuhl gebunden zu sein. Einige Menschen begegneten uns sehr hilfsbereit, aber es birgt auch viele Schwierigkeiten mit einem Rollstuhl in der Stadt zu sein. Angefangen mit dem Kopfsteinpflaster, bis hin zu Stufen und Treppen. Zurück im HDJ beschäftigten wir uns noch mit der Planung für unsere eigene Ferienfreizeit, bevor das schöne und informative Wochenende schon zu Ende ging und wir dieses mit einem Reflexionsbaum abschlossen.
Insgesamt war es ein sehr interessantes Wochenende mit vielen praktischen Erfahrungen zum Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Vielen Dank an Bianca für das Verfassen des Berichtes :-)