Pfingsten 2016

Das legendäre Pfingsttreffen hat diesmal unter dem Motto "In 79 Tagen um die Welt" stattgefunden. Der Milliardärsclub - London - Sektion Nordrhein lud am 13.05. in sein Hauptquartier im HDJ ein. Es gab eine Menge Spaß und Abenteuer.

 

Der Milliardärsclub lädt ein – In 79 Tagen um die Welt?

Bad Münstereifel.
Der Milliardärsclub – Sektion Nordrhein – lud am 13.05. in sein Hauptquartier im HDJ ein. Nach der ersten großen Wette zwischen Phileas Fogg und dem Milliardärsclub (ihr erinnert euch: Fogg gelang es in 80 Tagen um die Welt zu reisen) ging es nun in die zweite Runde. Der Präsident Johann H. von Tönges wettete gegen Fogg, dass es die JRKler schaffen würden schneller als in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Fogg nahm die Wette an und setzte sein ganzes Vermögen als Einsatz. Der Präsident konterte indem er sein Amt und sein Ansehen als Wetteinsatz zur Verfügung stellte. Nun lag es in den Händen der JRKler von nah und fern, die Wette zu entscheiden. Motiviert und voller Zuversicht begannen die JRKler am Samstag damit die notwendigen Reisevorbereitungen zu treffen, indem sie zunächst wichtige Kenntnisse erwarben und danach die erforderlichen Rohstoffe für das Transportmittel (Ballon!) beschafften. Einem spannenden Wettlauf gegen die Zeit schien also nichts mehr im Wege zu stehen.

Am Samstag wurde sich in Workshops auf die Reise vorbereitet!


Am Workshoptag waren unsere rasenden Reporter unterwegs. Es wurden Interviews in folgenden Workshops: einmal Selbstverteidigung und einmal im Workshop Reiseverpflegung geführt.

Der Ballonbau startet. Alle Teams arbeiten unter Volldampf!

Am Morgen des Sonntag starte nun auch nach einem langen Ausbildungsprogramm der Ballonbau.
Durch die Zwischenfälle des Vortrags noch mit neuem Mut gestärkt kann die Reisegruppen nichts stoppen und so übertreffen die Ballons auch die Erwartungen des gesamten Teams.

Die vielfältigen Ballons gingen nach dem Mittagessen an den Start auf die Weltreise in 79 Tagen.

Der Wettlauf beginnt!
Am frühen Sonntagmorgen war es endlich soweit. Nach den Vorbereitungen und auch Rückschlägen der letzten Tage konnten die JRKler nach ihren finalen Vorbereitungen und dem abschließenden Ballonbau endlich auf die große Reise gehen, um die Reise um die Welt schneller als in 80 Tagen zu schaffen. Erhöht wurde die Motivation der JRKler noch durch den schmählichen Betrug Foggs, der nun bereits seit den frühen Morgenstunden flüchtig war.
Vom Startpunkt London aus versuchten die verschiedenen Gruppen den Kontinent schnellstmöglich zu durchqueren, um danach die nächste große Etappe zu beginnen, Asien.
Natürlich - wie könnte es anders sein - lief nicht alles glatt. Kleinere und größere Aufgaben verzögerten die Weiterreise und stellten die JRKler vor Probleme. Diese wurden allerdings bravurös gelöst, so dass am Ende eine ungefährdete Überfahrt nach Asien stand.
Dort angekommen wurde die Reise nicht weniger beschwerlich. In den verschiedenen Ländern (Indien, Nepal, China) trafen die Gruppen auf hilfsbedürftige Menschen, die verschieden Probleme und Anliegen hatten. So galt es in Indien einen Händler mit dringend benötigten Erdnüssen für seine Elefanten zu versorgen und eine mittelgroße Katastrophe in einer Glückskeksfabrik in China zu lösen. Frei nach dem Prinzip: ‚Eine Hand wäscht die andere‘, wurden die JRKler für ihre Dienste natürlich mit Dingen entlohnt, die ihre Weiterfahrt erleichterten. Mit nützlichen Tipps und Gegenständen ausgestattet ließ sich auch die nächste große Überfahrt hin nach Amerika bewältigen.
In Amerika angekommen wartete eine der größten Herausforderungen des ganzen Unternehmens: der Weg durch den Wilden Westen. Auf ihrer Reise über die Great Plains bekamen es die JRKler dann auch mit unfreundlichen Einheimischen zu tun. Man hatte das Unglück in den Streit zwischen einem Cowboy und einem Indianer zu geraten. Erst nach einigen erfolglosen Vermittlungsversuchen ließ sich der Konflikt lösen und die Weiterreise sichern. Vollkommen erschöpft kamen die Gruppen schließlich in New York an, dem Haltepunkt vor der letzten Etappe. Dort warteten für die Wettteilnehmer eine wohlverdiente Ruhepause und die Übernachtung in einem der besten Hotels der Stadt bevor es am anderen Tag auf die abschließende Überfahrt gehen sollte. Unglücklicherweise traf man dort aber auch auf Fogg.
Dieser war den JRKlern bei ihren Abenteuern ein ums andere Mal über den Weg gelaufen. Aus dem selbstsicheren und überheblichen Gentleman war nun allerdings ein Gejagter geworden, dem der Scotland Yard im Nacken saß. Der Kommissar war ihm schon dicht auf den Fersen.Trotzdem ließ er es sich nicht nehmen auf diverse Wetten und Spiele mit den JRKlern einzugehen, die den Gruppen halfen ihre Reisekasse aufzubessern. Vielleicht hätte er das besser gelassen? Im Hotel in dem die anderen Reisenden eine ruhige Nacht erwartete, klickten für Fogg die Handschellen…

Eine mühsame Überfahrt nach Europa! Mister Fogg stinkt es!
Da in der Nacht zu Sonntag kein Schiff mehr für diegesamte Gruppe zu bekommen war, wurde ja bekanntlich im vornehmen Hotel in New York eingecheckt.

In der Nacht haben die Mitglieder des Miliadärsclub nichts unversucht gelassen eine frühe Passage für den morgen zu bekommen. Nach einem Deal mit dem Kaptian der MS Nordrhein, der Verständnis für unsere wichtige Aufgabe hatte, konnten noch Kabinen besorgt werden. Dafür musste das ganze Team aber mit anpacken.

So musste im Maschinenraum ausgeholfen werden beim …, wie auch auf dem Deck beim einholen der Taue. Auch auf der Krankenstation musste geholfen werden und so wurden fleißig Tränke gegen Seekrankheit gemischt.

Auch bei den filigranen Arbeiten wurde geholfen. So musste der zerbrechliche Ersatzmast aufs Deck geholt werden ohne, dass dieser zu Boden fiel.

Das Programm der Überfahrt wurde vollständig von den Gruppenleitern gestaltet und bereitete den Teilnehmern viel Freude. So verging die Fahrt von New York nach Bad Münstereifel auch wie ein kurzer Ausflug zwischen Frühstück und Mittagessen.

Für Mister Fogg war leider kein Platz mehr auf der MS Nordrhein zu bekommen. Daher, und aufgrund seiner Taten, bekam er einen Platz auf dem Warenschiff MS Stinky. Dieses transportiert exotische und übelriechende Stinktiere von Amerika nach Europa. Hier konnte für Mister Fogg noch ein Platz im Lager ergattert werden.

Er nah diesen Platz wie ein Sportsmann an und verdufete sogleich unter Deck.


Die Wette ist gewonnen! Mister Fogg gibt Niederlage zu!
Nach nur unglaublichen 79 Tagen erreichten die Teams des JRK Nordrhein wieder Ihr Ziel und haben damit die Wette gegen Mister Fogg gewonnen.

Dieser, noch leicht stinkig und etwas angesäuert von der Überfahrt gestand sich seine Niederlage jedoch ein und übergab dem Miliardärsclub sein gesamtes Vermögen. Der Präsident des Miliardärsclub bedankte sich bei allen Teilnehmern für diese herausragende Leistung.

Nach all den Strapazen und Sabotageakten hatte er fast selber nicht mehr daran geglaubt. Aber nun ist im Bewusst mit Teamgeist und Einsatz kann man alles schaffen.

Bei der Siegesfeier durften die Teilnehmer, natürlich basisdemokratisch, darüber abstimmen wie es mit Mister Fogg weitergeht. Einstimmig wurde Mister Fogg, nachdem er alle Taten gebeichtet hatte und Besserung gelobte, wieder in den Club aufgenommen.

Am Ende der langen Reise und des viel zu kurzen Pfingstwochenendes reisten alle Teilnehmer müde aber zufrieden ab.

Als kleine Erinnerung gaben wir unseren Freunden aus dem LV Hessen noch das Banner mit allen Unterschriften des Wochenendes mit. Damit Sie immer ein kleines Stück Nordrhein bei sich in Hessen haben.

Hier der Link zum Fotoalbum

Das Pfingsttreffen Team