Ein „goldener“ reg. Schulsanitag in Heinsberg

Der zweite und letzte regionale Schulsanitag dieses Jahres fand am 15.Oktober an der Städtischen Realschule Heinsberg statt.

Unmittelbar nach einem malerischen Sonnenaufgang betraten an diesem Samstagmorgen die ersten der fünfzehn angekündigten SSD-Gruppen das Gebäude der Städtischen Realschule in Heinsberg, um sich dem Anmeldeprozedere zu stellen. Teilnehmerliste ausfüllen, Gruppennummer in Empfang nehmen, Fotoshooting, dann wieder zurück zur Anmeldung… Zeitplan, Raumplan, Gruppenausweis…

Pünktlich um 9:30 Uhr konnte es dann endlich losgehen. Gleich sechs Redner standen auf der Bühne, darunter der Heinsberger Bürgermeister, übermittelten Grußworte und wünschten den ca. 120 Jugendlichen einen erfolgreichen Regionalen Schulsanitag.

Der Wettbewerb war eröffnet!!!

An zehn Stationen, von denen aufgrund des schönen Wetters gleich drei außerhalb des Schulgebäudes positioniert werden konnten, durften die miteinander konkurrierenden SSD-Gruppen ihre Erste-Hilfe-Kompetenz unter Beweis stellen. So gab es beispielsweise einen simulierten Autounfall, wo es gleich mehrere Verletzte zu versorgen galt. Darüber hinaus verunglückte ein Mitglied der Mofa AG, schnitt sich jemand beim Wechseln der Klinge seines Bleistiftanspitzers in den Finger, unterkühlte eine SchülerIn während der großen Pause… bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (die wir selbstverständlich anhand einer „Puppe“ simuliert haben).

Natürlich gab es auch bei diesem Regionalen Schulsanitag wieder ein Angebot neben der Ersten Hilfe. So mussten die teilnehmenden SchülerInnen beispielsweise Hauptstädte zuordnen, einen Streit schlichten und einen ugandischen Tanz einstudieren.

Unterbrochen wurde der Wettbewerb durch die obligatorische Mittagspause, in der sich die SSD-Gruppen einander begegneten und sich über ihren Alltag als Schulsanis sowie andere Wichtigkeiten des Lebens austauschen konnten.

Das tiefe Blau des makellosen Himmels spiegelte am Nachmittag dann die Sehnsucht der wartenden Zuschauer wieder, endlich zu erfahren, wie man denn wohl an diesem Tag abgeschnitten habe. Glücklicherweise gab es da einen animativen Menschen namens Carsten Kohnen (JRK-Schulkoordinator im KV Heinsberg), der die SSD-Gruppen während der Auswertungsphase auf ugandisch tanzen ließ, was an der exotischen „Station 13“ und immer mal wieder zwischendurch einstudiert worden war.

Später als geplant, dafür aber in bester Stimmung, fand dann (endlich) die abschließende Siegerehrung statt. Marianne Küster-Eßer (JRK-Kreisleiterin im KV Heinsberg), Florian Riegel (Mitglied der JRK-Landesleitung) und eine Person aus dem hauptamtlichen Apparat der Landesgeschäftsstelle übergaben im Wechsel die ersehnten Urkunden. Für die besten drei Teams hatte Carsten Kohnen passende Geschenke im Gepäck, die dankenswerter Weise ein namenhaftes Unternehmen kostenlos zur Verfügung stellte.

Für das „Treffen der Sieger“ vom 12.05. – 13.05.2012 haben sich die folgenden sechs SSD-Gruppen qualifiziert:

     

  1. Pi-Sims 2, Pascal Gymnasium Grevenbroich
  2. Klevchen Sanis, Heinsberg
  3. KHS Einsatzgruppe, katholische Hauptschule Grevenbroich
  4. SSD Städtisches Gymnasium Herzogenrath
  5. SSD Gymnasium Broich, Mülheim/Ruhr
  6. KHS Juniors, katholische Hauptschule Grevenbroich
  7.  

Hier gibt es die detaillierten Ergebnisse der einzelnen Stationen als PDF-Download (10 KB).

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen NotfalldarstellerInnen, Stationsleitungen und sonstigen HelferInnen bedanken. Ebenfalls möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass es nicht selbstverständlich ist, eine solch engagierte Schule als Gastgeberin gehabt haben zu dürfen. Andreas Stassen und die SchülerInnen der Städtischen Realschule Heinsberg demonstrierten höchstes Engagement und darüber hinaus wurde sogar ein üppiges Kuchenbuffet auf die Beine gestellt, das uns diesen Tag zusätzlich versüßt hat. Abschließend bedanken wir uns recht herzlich für die Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Heinsberg, ohne deren Verköstigung, federführend organisiert von Frau Karsch und Herrn Hausmann, wohl eine unfreiwillige Erste-Hilfe-Station dazugekommen wäre.

Maik Kühn

Bilder vom Wettbewerb gibt es im Fotoalbum.