Grundlehrgang Notfalldarstellung

Grundlagen der Notfalldarstellung gab es Mitte März im HdJ zu lernen - in üblicher JRK-Manier mit einer Menge Spaß!


Am Freitagabend war es endlich so weit, der Notfalldarstellungslehrgang nach neuem Leitfaden begann. Zuerst wurden die Zimmer bezogen und dann zu Abend gegessen.

Nach langem hin und her fingen wir mit dem theoretischen Teil an. Wir sprachen über die Geschichte und über die Sicherheitsmaßnahmen am Set. Als die Theorie zu Ende war, begaben wir uns noch in die Eifelbar. Um 1 Uhr endetet auch schon der offizielle Abend.

Samstag begann recht früh mit schwimmen und dem Frühstück. Nun waren alle fit und es konnte weiter gehen. Zuerst lernten wir die verschiedenen Materialien kennen. Wir fingen ganz leicht an und steigerten uns immer mehr. Zuerst kam ein blauer Fleck, eine Schnittwunde, eine Risswunde bis hin zur Platzwunde. Nach dem ganzen tollen Schminken begann es mit der Mimik. Wir machten Übungen in der Turnhalle und im Anschluss mussten wir in Gruppen verschiedene Gefühle, wie z.B. Wut, mimen ohne zu sprechen.

Danach erhielten wir eine Tabelle mit unterschiedlichen Kategorien, die wir ausfüllen sollten und anschließend in einer Gruppe eine Verletzung darstellen. Gegen Abend schminkten wir noch eine Schürfwunde und den Schock. Schließlich verbrachten wir den Abend in der Eifelbar, gingen schwimmen oder beschäftigten uns mit anderen Sachen.

Sonntag mussten wir schon früh aufstehen, da wir die Zimmer räumen mussten und es Frühstück gab. Morgens lernten wir noch Brandwunden und Fingerkuppen-Verletzungen kennen. Anschließend zeigten wir unsere erlernten Tricks in einem Fallbeispiel. Zum Schluss gab es noch ein Feedback und wir bekamen unsere Zertifikate. Wir verabschiedeten uns und fuhren heim.

Michelle Russo

Fotos vom Seminar gibt es im Fotoalbum.