Kreuz und Quer…

…ging es bei dem ersten Durchgang der Quali Quer. 21 neue Quereinsteiger sind jetzt bereit für ihr Engagement beim Jugendrotkreuz und/oder ihre Teamertätigkeit bei FreiWerk…


Zum ersten Mal bieten wir dieses Jahr zwei Durchgänge der Quali Quer Ausbildung an. Insofern war die große Frage „Finden sich für den ersten Durchgang im Juni und Juli bereits ausreichend Teilnehmer?“

Die Sorge war unbegründet, denn pünktlich zwei Wochen vor Seminarbeginn stand fest: 21 Teilnehmer sowohl aus den Freiwilligendiensten als auch ein paar Quereinsteiger aus den JRK Kreisverbänden werden es sein. Und alle hatten es (im positiven Sinne) in sich =)

Bereits beim Speed-Dating wurde klar: Man hat sich etwas zu erzählen. Und das erste Wup machte deutlich, warum es so schön ist, in einer Gruppe zusammenzukommen, in der wirklich jeder bereit ist mitzumachen. Stehen Wups während der FSJ Seminare üblicherweise nicht ganz so hoch im Kurs, war das bei dieser Gruppe so ganz anders. Und sämtliche Coolness war spätestens bei der Spielebörse komplett vergessen.

Diesmal mussten anhand eines willkürlichen Los-Prinzips Spiele neu kreiert und dann noch motivierend angeleitet werden. Die Fotos sprechen an dieser Stelle eine deutliche Sprache: Vom skurrilen Federfangen, regelwidrigen Wasser-Rugby, strangen Strategiespielen (WAS MUSSTE ICH DENN EIGENTLICH WIRKLICH TUN? WARUM HABEN WIR VERLOREN? ICH VERSTEHE ES IMMER NOCH NICHT!) über Discofieber und Flaschendrehen bis hin zur Königsdisziplin „Hühnerstall“: Wir haben lange schon nicht mehr so viel und laut lachen müssen, vielen Dank dafür!

Aber auch die inhaltlichen Arbeiten waren sehr überzeugend, vor allem die Projektarbeiten des zweiten Wochenendes zeugten von guten Ideen und realen Umsetzungsvorstellungen. Und besonders schön ist es zu sehen, dass der Mix  aus Freiwilligen von FreiWerk und Ehrenamtlichen aus den Kreisverbänden bei diesem Seminar so gut funktioniert.

Auch der Kulturabend sollte eine große Überraschung sein. Im Vorfeld waren wir etwas skeptisch, hörten wir doch nur: „Ich mach nix“, „Ich kann nix“, „Ich will nicht“...

Also hatten wir uns auf ein eher gediegenes Small-Talk Programm eingestellt, doch dann ging es los:

     

  • Aschenputtel („OKAY“) wurde in einer sehr innovativen Theater-Variante  kredenzt.
  • Eine Erst-Lesung eines selbstgeschriebenen Romans folgte.
  • Französische Menschenmaler übernahmen das Feld.
  • Das längste 4-Chords-Medley der Welt ließ nicht lange auf sich warten.
  • Wir durften uns von dem großen Theater-Talent von Benny überzeugen.
  • Um schließlich bei einer neuen Variante der Reise nach Jerusalem zu landen.
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Bei soviel Herzblut von euch war klar, dass es uns nicht schwerfallen wird, die richtigen, feierlichen Worte beim Abschluss mit sensiblen, sprechenden Rosen in der Turnhalle zu finden (SORRY Robbie – ich habe dir unrecht getan!). Vorher wanderte allerdings noch das „Geschenk“ von den schönsten Waden bis zum flachsten Bauch durch die Gruppe...

Wir sind überzeugt davon, dass ihr es schaffen werdet bei eurem sozialen Engagement eure Teilnehmer zu motivieren und zu bewegen. Das nötige Backgroundwissen habt ihr spätestens jetzt und die richtige Einstellung scheint auch da zu sein.

PS: Dass ihr andere begeistern könnt, merken wir gerade an den vielen, neuen Anmeldungen für den zweiten Quali Quer Durchgang im Herbst. Ihr scheint auf euren Abschluss-Seminaren den ein oder anderen noch „angefixt“ zu haben, selber teilzunehmen :-)

Wir wünschen euch für eure Zukunft nur das Beste und danken für zwei tolle, humorvolle und begeisternde Wochenenden!

Alena, Claudia und Steffi

Bilder vom Seminar gibt es wie immer im Fotoalbum.