Nordrhein richtet die JRK-Bundeskonferenz aus

Jugendrotkreuz beschließt „Forderungen“ zu Klimawandel-Kampagne

Über 70 Delegierte des Deutschen Jugendrotkreuzes (JRK) aus 19 Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) treffen sich am 24. und 25. September 2011 in Düsseldorf zur Bundeskonferenz – dem höchsten Entscheidungsgremium des Jugendverbandes.

Ein Schwerpunkt der Tagesordnung liegt auf der kommenden JRK-Kampagne, die sich mit den humanitären Konsequenzen des Klimawandels befasst. Die Delegierten beschließen über vier „Forderungen“ mit denen der Verband an die Öffentlichkeit treten wird. Beispielsweise werden mehr Schattenplätze an öffentlichen Orten gefordert und mehr Schutz für Menschen, die aufgrund klimatischer Veränderungen ihre Heimat verlassen müssen.

Auch DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters wird in seiner Rede auf die Themen Klimawandel und Klimaschutz zu sprechen kommen und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

Auf der Agenda steht weiterhin das Querschnittsthema „Vielfalt“. Es werden sieben Landesverbände ausgezeichnet, die ihre Angebote im letzten Jahr nach bestimmten „Vielfaltskriterien“ neu ausgerichtet haben, z. B. mit Seminaren zur interkulturellen Öffnung und durch Kooperationen mit Migranten-Organisationen.

Zur Diskussion steht außerdem die strategische Ausrichtung des Jugendverbandes. Die Delegierten werden sich darüber austauschen, mit welchen Maßnahmen das JRK auch in Zukunft seinen Mitgliedern interessante und lohnenswerte Möglichkeiten zum soziales Engagement bieten kann.

Wir Nordrheiner werden sicher gut Gastgeber sein und unsere schöne Landeshauptstadt sowie das herrliche Herbstwetter werden ihren Beitrag dazu leisten.