Notfalldarstellung Grundlehrgang im März

Notfalldarstellung Grundlehrgang (25. – 27.03.2011) – ohne Netz und doppelten Boden!!!

Alles nur Theater!? „Schminken“ und „Schauspielern“, das hatten wir an diesem Wochenende vor. Die Vorstellungen der Seminarteilnehmer gingen zwar alle in eine unterschiedliche Richtung und führten doch letztlich zum Selben: „Der Notfalldarstellung!!!“

Wachs, Kit, Puder, Schminke, Kunstblut und vieles mehr waren unsere bevorzugten Materialen am Wochenende. Schnittwunden, Fingerkuppenverletzungen, Platzwunden und auch Nasenbluten zu schminken, wurde eines unserer einfachsten Aufgaben.

Doch auch die bestgeschminkte Wunde wirkt nicht, wenn der Darsteller nicht authentisch in seiner Rolle ist. Deshalb versuchten wir uns in verschiedene Rollen hineinzudenken, was nicht immer leicht viel, denn vor einer unbekannten Gruppe zu schauspielern ist eine Herausforderung, auch für erfahrene Mimen. Deshalb haben wir auch zuvor in Gruppenarbeit die jeweiligen Fallbeispiele vorbereitet.

Bühne frei für …

… Gruppe 1: „Da ist jemand von der Leiter gefallen, bitte helfen sie schnell!“ … Der Mime war bewusstlos und hatte eine Platzwunde am Kopf. Diese Rolle durchzuhalten erforderte verdammt viel Selbstdisziplin.

… Gruppe 2 … Gruppe 3 …

… und Gruppe 4: „Da sind Kinder beim Spielen gestürzt, bitte helft, denn eines von ihnen ist nicht mehr ansprechbar!“ … „Aua, mein Arm“ … großes Geheul machte sich breit …

Das Mimen war echt anstrengender als wir gedacht haben!!!

Neben dem Seminar gab es viel Spaß und Freude beim Sport, aber auch danach beim Ausklang in der Eifelbar hatten wir viel zu lachen.

Danke an die drei Teamer Bernd, Klaus-Georg und Melanie, die das Wochenende super gestaltet haben und sich die Mühe gemacht haben, „dieser Rasselbande“ etwas beizubringen.

Wir freuen uns schon auf die Notfalldarstellung Aufbaukurse im Juni bzw. November und hoffen, dann genau so viel Spaß, Freude und viel Interessantes zu erleben.

PS. Wir kommen immer wieder gerne ins Haus des Jugendrotkreuzes und zu den Seminaren des Jugendrotkreuzes und hiermit möchten wir uns bei allen bedanken, die dies ermöglichen.

Janina Wenzel