Passend zu Ostern - der neue Kigru-Tipp

Bald ist es soweit: Der Osterhase ist unterwegs und bringt viele bunte Eier und Kleinigkeiten. Damit auch Du bestens vorbereitet bist hier der Kigru-Tipp rund ums Ostereier bemalen.

Was wäre Ostern ohne Eier? Und was wäre Ostern ohne bunt bemalte Eier? Richtig, die gehören dazu (sonst wäre der Osterhase ja arbeitslos und das wollen wir ja nicht.. ;-) ) Aber wenn ihr dem Osterhasen dieses Jahr mit tatkräftiger Unterstützung von eurer Kindergruppe kräftig bei den Vorbereitungen unter die Arme greifen möchtet, hat er ganz bestimmt nichts dagegen. ;-)

Und wir geben euch heute nun Tipps wie ihr das tun könnt:

Ausgeblasene Eier selber machen

Bevor man mit dem Bemalen der dekorativen Ostereier anfangen kann, müssen die Eier zunächst einmal ausgeblasen werden. Das ist im Prinzip ganz einfach und schon eure Kinder können beim Ausblasen mitmachen. Stecht mit einer Stecknadel zwei Löcher vorne und hinten in das Ei. Dann pustet ihr durch das eine Loch das Innere des Eies aus dem Loch heraus in einen Topf. Daraus könnt ihr nämlich dann Rührei kochen.

Ostereier bemalen

Nun habt ihr eure Eier ausgepustet und abgewaschen und es geht zum Bemalen der Eier.
 
1. Dekomaler-Färbetrick:
Elegant und wirkungsvoll lassen sich dekorative Ostereier herstellen, wenn man sie mit Deko-Markern bemalt. Die Eier werden ausgeblasen und mit Ornamenten oder Ostermotiven angemalt. Mit deckenden Dekomalern (die gibt es in jedem Kunstbedarfsgeschäft, am besten lasst ihr euch dort noch einmal beraten) in schönem Weiss-, Beige- und Brauntönen kein Problem. Einfacher kann man Eier zum Osterfest gar nicht dekorieren.

2. Pflanzenfarben-Trick:
Koche einen Pflanzensud wie in den Rezepten "Pflanzenfarben und Tinten" beschrieben. Schütte 2 Tassen Wasser dazu. Stich mit einer Nadel oder einem Eierpiekser ein Loch in die Runde Seite der Eier. Lege die Eier mit einem Löffel in den Sud. Koche die Eier 6-10 Minuten und lasse sie dann gut abkühlen. Pflanzengefärbte Eier glänzen wunderschön, wenn du sie mit etwas Öl einreibst.

3. Karierte Eier
Streifen oder Punkte sind ja bekannt. Warum nicht einmal ein Karomuster auf Eiern verewigen? Wer eine ruhige Hand und ein wenig Geduld hat, kann mit einem Pinsel Längs- und Querstreifen miteinander kombinieren, so dass sich ein karoartiges Muster ergibt. Möchte man die Karos alle in gleicher Größe erstellen, denn das gelingt mit der Maltechnik meist nicht, so klebt man mit Krepppapier zuerst in Längsrichtung Streifen auf dem zu dekorierenden Ei ab, bemalt die freien Stellen in einer beliebigen Farbe und wiederholt das Ganze noch einmal in Querrichtung. So lässt sich auf einfache Art und Weise ein ansprechendes Muster auf dem Ei erstellen.

4. Wachs-Färbetrick
Die original sorbische Wachstechnik des Eierbemalens ist eine der bekanntesten traditionellen Formen des Eierbemalens. Hierbei erhitzt man Wachs über einer Kerze und trägt mit Hilfe eines spitzen Gegenstandes wie einer Hühnerfeder oder einer Nadel Wachsornamente auf das Ei auf. Anschließend taucht man das Ei in Farbe ein, so dass die Ornamente noch besser zur Geltung kommen. Allerdings gestaltet sich diese Technik gerade für Laien als ein wenig kompliziert.

Wer dennoch auf die Wachstechnik und ihre ausgefallenen Muster nicht verzichten möchte, der kann Folgendes ausprobieren: Man bemalt das Ei zuerst mit Wachsmalstiften, erwärmt die Farbe anschließend über einer Kerze und erzeugt durch drehen des Eis einen einzigartigen Farbverlauf. Das sieht zwar nicht ganz so sorbisch aus, dafür ist jedes Ei ein Unikat und Spaß macht das Ganze obendrein auch noch.

5. Kratz- Färbetrick
Bei der Kratztechnik wird das Ei zunächst mit Wachs in einer kräftigen Farbe eingefärbt. Anschließend werden mit einer Nadel Ornamente in die Wachsschicht eingraviert. Diese Technik, die im Übrigen auch aus dem Sorbischen stammt, ist allerdings auch ziemlich aufwendig und nicht ganz einfach. Aber wer gern einmal etwas Neues ausprobieren möchte und über ein wenig Geduld verfügt, dem ist diese Variante der Dekoration durchaus zu empfehlen.

6. Lack-Färbetrick
Schön wirken auch mit Glanzlack bemalte Ostereier. Hierbei kann man die Eier sowohl mit bestimmten Motiven verzieren, als auch die unifarbene Variante wählen. Interessante Farbverläufe lassen sich durch die Verwendung von zwei verschieden farbigen Lacken erzeugen, die mit einem Pinsel ineinander gezogen werden.


So nun habt ihr schon einige Anregungen erhalten wie man die Eier schön färben kann. Aber... wie hängt man diese dann auf? Hier also für euch:

Der ultimative Ostereieraufhängetrick!

Ihr braucht viele halbe Streichhölzer und dünne Fäden
Befestigt einen Faden an einem Streichholzstückchen und schiebt es durch ein Loch ins Osterei. Nun zieht ihr den Faden vorsichtig straff, dadurch legt sich das Hölzchen im Ei-Inneren quer und ihr könnt Euren Osterschmuck ganz einfach aufhängen.

Eier-Anmal-Automat

Habt ihr euch auch schon einmal darüber geärgert, dass die Farben auf euren kunstvoll bemalten Ostereiern so leicht verschmieren? Dann ist der Eier-Anmal-Automat genau das richtige für euch:

Ihr braucht: ausgeblasene Eier, Holzspieß (z.B. für Schaschlik), Flaschenkorken, Nagel, Küchenmesser, Farben, Pinsel.

Schneidet den Korken mit dem Küchenmesser vorsichtig in der Mitte durch. Bohrt mit dem Nagel in jede Seite des Korkens ein Loch. Piekst den Holzspieß durch eine Korkenhälfte, schiebt dann das Ei und zum Schluss die zweite Korkenhälfte darauf. Drückt die Korken leicht zusammen, damit das Ei sich beim Anmalen nicht dreht. Zum Anmalen gibt es wunderbare Naturfarben. Zum Schluss lasst ihr das Ei einfach gut trocknen und schon ist es fertig.

Grüne Eierköpfe

Die Eierschalen vom Osterfrühstück könnt ihr gut dazu gebrauchen. Fein säuberlich in zwei Hälften geteilt, lassen sich witzige grüne Eierköpfe daraus machen. 
Ihr braucht: eine oder mehrere Eierschalenhälften, Blumenerde, Kresse-, Gras- oder andere kleine Samen, Papprollen, Farben.

Bemalt die Papprolle mit Farbstiften oder beklebt sie mit bunten Papieren. Malt mit Buntstiften oder Fasermalern (gut trocknen lassen) ganz vorsichtig ein Gesicht auf die Eierschalenhälfte. Füllt nun die Eierschale zur Hälfte mit Blumenerde, streut die Samen auf die gesamte Fläche, bedeckt sie mit Erde und gießt noch ein paar Tropfen Wasser darauf.

Stellt dann den Eierkopf auf die Papprolle, am besten ans Fenster, und dann braucht ihr ein wenig Geduld. Der Eierkopf braucht jeden Tag ein paar Tropfen Wasser.

Nach 2-3 Tagen beginnen die Keimlinge zu sprießen. Und wenn ihr mal Hunger habt, dann kann aus eurem Kressekopf ein Punker werden. Aber Vorsicht, nicht alle Sprösslinge sind essbar!

Viel Spaß mit den Anregungen und schöne Feiertage wünscht Euch
Ute Weißmantel
vom AK Kigru!

Du möchtest noch mal einen Blick auf die bisherigen AK Kigru-Tipps werfen? Das kannst Du hier: Kindergruppentipps