Rückblick Fortbildung für B-Reisen im HDJ

"Am Freitagabend haben die Teamer mit einer kurzen Übersicht über den Verlauf der Schulung gestartet. Eine Vorstellungsrunde der Teamer und der Teilnehmer rundete den Start perfekt ab. Wir sprachen darüber, wie wir auf das JRK aufmerksam wurden und was die TN dazu veranlasst hat, als Betreuer oder Leiter auf Ferienfreizeit zu gehen.
Bevor sie ihre Heimfahrt antraten, bekamen sie Zusammenfassungen der PP-Präsentationen, zu den einzelnen Behinderungen und zu den kommenden Schritten in HandOut Form, mit welchen sie sich in der kommenden Zeit befassen sollten.

Der darauffolgende Samstag war inhaltlich sehr gestrafft, zugleich aber interessant, was durch Abwechslung zwischen Theorie und Praxis sehr ansprechend war. Beispielsweise sollten die TN Behinderungsarten, welche den TN bekannt waren, nennen, die später mit weiteren Arten ergänzt worden sind, welche häufig sind und auch ggf. auf Freizeiten vorkommen könnten. Daraufhin haben sich die TN vier Behinderungsarten ausgesucht, sollten Recherchen über sie anstellen und anschließend zu je der vier Arten eine Präsentation halten mit Fokus auf die Auswirkungen der Behinderungen während der B-Freizeit. Dies ermöglichte ein Ergänzen des bisherigen Wissens als auch die Aneignung eines komplett neuen Wissens.

Eine Powerpoint-Präsentation zu den 5-R-Regeln und zu den Pflichten des Betreuers gab zusätzliche Sicherheit. Ebenfalls stand auf der Tagesordnung, B-Reisen in Form eines Wochenplans grob zu planen, um konstruktive Kritik von den Teamern zu erhalten und eine Freizeit so gut wie möglich zu gestalten. Darin machten die TN sich laut dem Feedback der Teamer recht gut, denn zuvor gab es eine kurze PowerPoint-Präsentation zu den einzelnen B-Fahrten, die vom JRK angeboten werden. Passend dazu sind die TN Wege der Freizeitgestaltung durchgegangen, was ihnen erste Ideen für die Freizeit gab.

Zwischenzeitlich haben sie die erste Praxiserfahrung gesammelt, denn ein Rollstuhl wurde für die Simulation zu Verfügung gestellt. Die Aufgaben waren vielseitig; beispielsweise sollten sie Rollstuhl fahren, eine Person aus dem Rollstuhl ins Bett heben und wieder zurück und wie man sich richtig desinfiziert. Zu guter Letzt gab es für jeden Einzelnen eine Flasche Sterilium, was echt großartig war.

Abgesehen davon, stand der Tag auch im Licht der Epilepsie, darum haben sich die Teamer und TN am Abend ein paar Kapitel eines Films angesehen, welcher einerseits Erfahrungsberichte beinhaltete und anderseits einige medizinische Aspekte der Behinderung besprach, allgemein nützliche Dinge für einen möglichen Anfall während der Fahrt. Nach einer Reflexion der besprochenen Themen, wurde der Abend offiziell vorzeitig beendet, denn durch die geringe TN Anzahl konnten die Themen besser besprochen werden und man kam schneller voran. 

Die Teilnehmer bedankten sich bei den Teamern und haben sich herzlich voneinander verabschiedet."

 

Ein riesiges Dankeschön geht an Marvin Haßelkus für den ausführlichen Bericht :-)