Tolles Wochenende: SSD-Fortbildung lohnt sich!

Schulsanis von 6 Schulen trafen sich am Wochenende vom 11. bis 13. Februar zum Fortbildungswochenende im HdJ. Neben Spaß, Begegnung und Austausch stand dabei das Thema Betreuung im Vordergrund.


Nachdem wir angekommen waren und uns erstmals eingerichtet hatten, gab es Abendessen. Danach hatten wir ein bisschen Zeit uns einzufinden und uns zu orientieren. Anschließend  trafen wir uns alle in der „Sporthalle“, wo wir alle in Kleingruppen eingeteilt  wurden. Insgesamt gab es am Ende drei Kleingruppen. Gruppe Nummer eins wurde von Bine und Flo geleitet, die zweite von Ute und Basti und die dritte Gruppe wurde von Axel und Maik geleitet.

In den Kleingruppen wurden wir erstmal alle mit den Hausregel bekannt gemacht. Danach machten wir zwei Spiele zum Kennenlernen. Darauf folgte eine kreative Aufgabe, die eine Menge Feingefühl und Teamgeist erforderte. Wir sollten Europa und die ganze Welt zeichnen. Was am Ende dabei entstand war wirklich ausgesprochen gut und sah dem auch noch ähnlich. Dank unserer Künstlerin Vera.

Im Anschluss daran machten wir noch das eine oder andere Spiel. Nachdem wir auch das geschafft hatten, war es uns freigestellt, wie wir den Rest des Abends verbringen wollten. Wir konnten das Schwimmbad, die Sporthalle und die Sauna nutzen. Und ab 22 Uhr konnten wir uns in die Eifelbar gesellen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Nach einer viel zu kurzen Nacht trafen wir sie alle total schlaftrunken zum Frühstück um viertel nach acht wieder. Während des Frühstücks wurde natürlich fleißig gequatscht und alle amüsieren sich prächtig.

Obwohl es noch so früh war, mussten wir uns doch schon sportlich betätigen. Ein lustiges Warm-up  versüßte uns den Tag und sorgte für allgemein gute Stimmung. Danach trafen wir uns wieder in unseren Kleingruppe und verließen die Sporthalle.

Dort spielten wir wieder einige Spiele, bei denen wir alle eine Menge Spaß hatten. Auch die Betreuer Axel und Maik scheuten keine Mühen und spielten immer mit.  Darauf folgte ein interessanter Vortrag über den SSD. Dafür wurden wir nochmals in „Gruppen“ eingeteilt mit jeweils 3-4 Personen. Jede Gruppe bekam einen Bogen mit Fragen und sollte die Antworten auf einem Plakat kreativ darstellen. Für diese Aufgabe hatten wir genügend Zeit und sie beanspruchte auch unsere Kompetenz. Es wurde in einer lockeren Atmosphäre mit leiser lustiger Musik gearbeitet. Nach der Präsentation unsere Plakate wurden wir zum Mittagessen entlassen.

Beim Mittagessen war wieder eine super Stimmung. Hier und da wurden neue Kontakte bzw. Freundschaften geknüpft. Als alle Mägen satt waren verließen wir den Raum und genossen unsere lange Mittagspause. Wir hatten 3 Stunden Pause, in der wir „runter“ ins Dorf gehen oder unsere Zeit anderes nutzen konnten.

Auf die lange Pause folgten viele lehrreiche Rollenspiele. Dabei ging es immer wieder um die Frage „Wie betreue ich einen Patienten?“ Wir spielten viele Situationen nach und versuchten möglichst ernst bei der Sache zu bleiben. Natürlich blieb der Spaß nicht zu kurz.

Danach hatten Axel und Maik einen Erfahrungsaustausch geplant. In dem mussten wir verschieden rote und grüne Karten beschriften. Auf den roten Karten sammelten wir Dinge die uns in unserem Leben im Bereich „Erste Hilfe“ überforderten oder uns schwer fielen. Auf die grünen schrieben wir angenehme und einfach zu meisternde Aufgaben. Sinn und Zweck der ganzen Sache war, dass wir die Karten nachher alle auf einem Barometer verteilten und sehen konnten wo unsere Schwächen und Stärken lagen. Daraufhin bekamen wir Tipps und Ratschläge von den Gruppenmitgliedern, wie wir in Zukunft schwierige Situationen handhaben konnten.

Nach dem ersten Teil des Tages folgte das Abendessen mit dem es uns dann besser ging =). Im zweiten Teil des Tages wurden die Kleingruppen aufgelöst. Für den Rest des Wochenendes wurden Aufgaben verteilt, die wir mit unserem Schulteam, also unseren SSDlern, erledigten. Eine Aufgabe die den Samstagabend zu einem fantastischen Abend macht war, die fantasievolle Darstellung von Themen rund ums DRK.  Dabei mussten die Schule sich erst ein Mal einen Begriff erspielen. In einer abgespeckten Version von Galgen-Männchen gewann jede Gruppe einen Begriff. Danach wurde eine zeitliche Begrenzung bekannt gegeben und jede Gruppe suchte sich im Haus einen Platz. Dort konnten alle ihre „Show“ in Ruhe planen bzw. organisieren. Bei den Vorbereitungen flossen in den einzelnen Teams der Elan und die Ideen in Strömen. Und so war das tolle Ergebnis nicht weiter verwunderlich. Auch bei dieser Planung wurde wieder jede Menge Teamgeist gefordert. Alle wirklich ausnahmslos ALLE Schulen lieferten ein unvergessliches Abendprogramm. Es wurde so unglaublich viel gelacht, wie selten wo gelacht wird. So wurde zum Beispiel der JRK-Arbeitsbereich „Liebe, Lust und Leidenschaft“ mit einem humoristischen Biologieunterricht gestaltet, in dem einzelnen Schüler ihrem Lehrer drollige Fragen stellten. Weitere Darbietungen gab es zur Geschichte des Roten Kreuzes, der JRK-Gruppenarbeit, den Ferienfreizeiten oder dem FSJ.

Als alle nach dieser spaßigen Aktion wieder zu sich gefunden hatten, lag der Rest des Abends in unsere Hand. Wir hatten wieder die Möglichkeit das Schwimmbad zu nutzen oder ähnliches.

Am nächsten Morgen trafen sich wieder alle zum Frühstück und danach zum Warm-up in der Sporthalle. Im Anschluss trafen sich wieder die einzelnen Schulen mit jeweils einem oder einer Betreuerin die die Gruppe betreute. Stolpersteine rund um den eigenen SSD waren am Vormittag Thema. Es war eine interessante Aufgabe, sich über Verbesserungen und Lösungsvorschläge für Probleme zu unterhalten.

Nachdem wir auch dies erledigt hatten, besuchten wir zum letzten Mal an diesem Wochenende den Speisesaal um das Mittagsessen zu und zu nehmen. Es wurde noch einmal ausgiebig gequatscht und laut gelacht. Was soll man denn auch anderes tun als lachen. Es war einfach ein unglaublich vergnügliches Wochenende. Und so fiel es uns allen noch schwerer Abschied zu nehmen und in Richtung Auto zu gehen. Noch schnell wurden Handynummer und Adressen ausgetauscht. Dann wurde uns noch die Gelegenheit gegeben ein Stück „Handgebäck“ mitzunehmen - und dann war es auch schon vorbei!

Warum man unbedingt an so einem Seminar teil nehmen sollte? Was für eine Frage! Sie beantwortet sich eigentlich von selbst. Weil es einfach schön ist dabei zu sein und man eine Menge Spaß hat. Und nebenbei lernt man noch so viel, ohne dass man es merkt. Und das Programm ist so ideenreich und witzig gestaltet, dass gar keine Langeweile bekommen kann.

P.S. Ein herzliches Dankeschön an die Betreuer Axel, Ute, Bine, Maik, Flo und Basti. Das Seminar war einfach nur klasse.

Julia-Franziska Pastoors

Fotos vom SSD-Wochenende gibt es im Fotoalbum.