Notfalldarstellung Darstellen in Bad Münstereifel

Ein kleiner Rückblick auf den ND Darstellen, der vom 01.-03.10. im HDJ stattfand.

Vom 1.10. bis zum 3.10. ging unser Lehrgang in Bad Münstereifel zum Thema Darstellen.
Am Freitagabend wurden wir (8 Teilnehmende) von den 6 Teamer*innen zum Lehrgang begrüßt. Um gut zu starten, begann eine Kennenlernrunde zwischen allen.
Der nachfolgende Punkt hieß dann „Gefahren der Notfalldarstellung“. Für diese Thematik wurden wir gebeten eine Mindmap zu erstellen, die anschließend mit den Teamer*innen besprochen wurde. Wichtige Punkte wurden angesprochen und verdeutlicht.

Am Samstagmorgen begannen wir nach einem kräftigen Frühstück mit dem Wup, um alle fit zu werden. Das Vertrauen steht in der Notfalldarstellung an 1. Stelle, daher wurde zunächst dieses Thema behandelt. Wir absolvierten ein Vertrauensspiel, um zu schulen, dass man sich aufeinander verlassen kann. Im theoretischen Teil galt es, Mindmaps zu verschiedenen Krankheitsbilder und deren Symptomatik zu erstellen. Nach einer Pause ging es dann in den praktischen Teil, in dem es um das Darstellen von Emotionen ging. Gefühle wie Lachen, Weinen, Wut und Zorn. Es brauchte ein wenig Überwindung, klappte dann aber hervorragend. Im anschließenden Part wurde in 2 Gruppen das Schreien mit der richtigen Atemtechniken, die Körperwahrnehmung und die Bewusstlosigkeit geübt.

Das Tageshighlight war das Improvisationstheater, in denen die Teamer*innen zufällig Leute auswählten und spontane Situationen erläuterten, die wir spielen sollten. Hierbei entstanden zum Teil ernste, aber auch sehr lustige Situationen und Szenen, bei denen alle viel Spaß hatten.
Nach dem Abendessen wurde die Kommunikation betrachtet, die zwischen darstellenden und beobachtenden Personen geführt wird. Hierbei wird sich die Gebärdensprache zu Nutze gemacht.

Am Sonntagmorgen starteten alle nach dem Frühstück in die Theorie über das Triage System und was hier für die Notfalldarstellung erforderlich ist bzw. wie es angewendet wird. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, in denen verschiedene Szenen ausgedacht und bespielt werden sollten. Dabei ging es darum, die ausgedachten Rollen und die Verletzungen so real wie möglich zu spielen und darzustellen.
Anschließend gab es eine Feedback Runde, in der deutlich wurde, das wir und die Teamer*innen viel gelernt haben und eine Menge Infos mitnehmen konnten.

Christian Peters