Rotkreuz-Spirit hautnah: Solferino-Reise 2026
Vom 24.06.–01.07.2026 ging es für 17 junge JRK'ler*innen Richtung Solferino und Genf. Das ehrenamtliche Engagement unserer jungen Mitglieder ist spätestens nach dieser Reise getragen von Überzeugung. Eine Überzeugung in einer anspruchsvollen und komplexer werdenden Welt das Richtige zu tun.
Gemeinsam mit Tausenden Rotkreuz-Mitgliedern aus aller Welt zog die 17-köpfige Gruppe von JRK'ler*innen aus Nordrhein los. Die vielen Fackellichter auf der Fiaccolata erinnern symbolisch an die Menschen, die 1859 von den Einwohner*innen Castigliones versorgt wurden und wo die Geschichte des Roten Kreuzes seinen Ursprung fand. Die besondere Atmosphäre aus Freude, Gemeinschaft und internationaler Verbundenheit machte die humanitären Grundsätze des Roten Kreuzes auf unvergessliche Weise erfahrbar.
Die JRK-Bildungsreise "Rotkreuz-Spirit hautnah" verbindet Geschichte und Gegenwart und macht sie erlebbar: Von den Schlachtfeldern bei Solferino und San Martino über die bewegende Fiaccolata bis hin zu der Internationalen Föderation und dem Internationale Komitee in Genf wurde deutlich, dass die Idee Henry Dunants fortbesteht – getragen von Millionen von Menschen, die sich weltweit täglich für Menschlichkeit einsetzen.
Neben vielen Ausflügen und spannenden Programmpunkten rund um die Geschichte des Deutschen Roten Kreuzes, standen vor allem das gemeinsame Erleben, der Austausch und das Miteinander im Mittelpunkt der Reise. Ob bei langen Gesprächen während der Busfahrten, gemeinsamen Mahlzeiten, Begegnungen mit Rotkreuz-Mitgliedern aus anderen Ländern oder den vielen besonderen Momenten unterwegs, es entstanden neue Freundschaften, die weit über die Reise hinaus Bestand haben werden. Gerade das gemeinsame Zeitverbringen machte den Rotkreuz-Spirit spürbar und zeigte, wie verbindend die Werte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sind.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten der Fahrt sowie bei allen, die uns unterstützt haben und die wir nun unsere Freunde nennen dürfen. Gespürt haben wir das Gleiche: Reisen hinterlassen nicht nur Spuren auf Landkarten, sondern vor allem in den Menschen, die sie erleben.